[1] Johann Engelhard, Pfarrer zu Lucka, beschwert sich über die Einwohner von Lucka, die ihm eigenmächtig weitere Aufgaben auferlegen wollen, ohne dieses Vorgehen mit den zuständigen kirchlichen Stellen abzusprechen. [2] Sie haben sich wohl bereits bei Friedrich beschwert, wie er den Briefen des Geleitsmanns von Altenburg [Sebastian von Kötteritzsch] entnimmt. [3] Engelhard ist an einer Klärung interessiert und will sich einer kfl. Entscheidung beugen. Deshalb bittet er darum, diesen Fall dem Amtmann von Altenburg, Wolf von Weißenbach, oder einem geistlichen Gericht zu überstellen. [4] Eine Entscheidung ist notwendig, damit die Einkünfte des Lehens, so wie sie aus einer beigelegten Übersicht hervorgehen, nicht gemindert werden.
Zitierempfehlung:
Nr. 56. In: Briefe und Akten zur Kirchenpolitik Friedrichs des Weisen und Johanns des Beständigen 1513 bis 1532. Reformation im Kontext frühneuzeitlicher Staatswerdung. Online-Edition: http://bakfj.saw-leipzig.de/print/56 [Datum des Zugriffs: 14.08.2020]
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