[1] Kf. Friedrich und Hz. Johann haben die schriftliche Antwort Bf. Johanns von Naumburg auf ihr Bedenken wegen des Rats zu Naumburg, das Fabian von Feilitzsch dem Bf. dargelegt hatte, erhalten. [2] Sie hoffen, dass ihr Bedenken über diese Angelegenheit nicht das Missfallen des Bf. erregt hat, und wollen über die Beilegung der Streitigkeit mit dem Naumburger Rat weiter nachdenken. [3] Zettel: Auf Bitten des Bf. teilen Kf. Friedrich und Hz. Johann ihm mit, dass sie ihn wie üblich durch ihre Gesandten auf dem kommenden Reichstag in Worms vertreten lassen.

[3] Als ir unns auch in ainer andern schrifft zuerkennen geben habt, wie ro. kay. Mt. euch zu dem reichstag gein Wormbs erfordert hab, mit bitt, weyl unnser eldern unnd wir euch unnd euer vorfarn aus verwantnus solcher unnd der gleichen erfordrung des Heilign Romischen Reichs, des ir euch an unns pflegt zuerholen, entnomen, das wir euch bey solchem herkomen wolten bleyben lassen unnd gegen kay. Mt. solcher fordrung entnemen etc. Als wellen wir den unnsern, so wir zu angezaigtem reichstag schicken werden, bevelhen, euer lieb in dem herkomen nach zuvertretten, vleis haben. Wolten wir e. l. fruntlicher meynung nit verhalten.
Zitierempfehlung:
Nr. 5. In: Briefe und Akten zur Kirchenpolitik Friedrichs des Weisen und Johanns des Beständigen 1513 bis 1532. Reformation im Kontext frühneuzeitlicher Staatswerdung. Online-Edition: http://bakfj.saw-leipzig.de/print/5 [Datum des Zugriffs: 30.03.2020]
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