[1] Kf. Friedrich hat die Anfragen Hz. Johanns zur Finanzierung der gemeinsamen Regierung erhalten. [2] Er versichert seinem Bruder, dass er ihm stets freundlich und brüderlich gegenübersteht und nur zu seinem Besten handelt. [3] Er bedankt sich bei Hz. Johann für die Bereitschaft, sich an der Regierung zu beteiligen, weil dadurch für ihn selbst die Bürde des Amtes erleichtert wird. Dies bedeutet jedoch nicht, dass eine Entzweiung zwischen den Brüdern eintreten soll. [4] Friedrich ist bewusst, dass Johann für die Regierung Personal braucht, bei dessen Auswahl er ihn gern beraten will. Allerdings weiß Friedrich nicht, wie viele Leute und wen er haben möchte. [5] Auch um die Finanzen soll sich Johann nicht sorgen, weil ihm Friedrich helfen und mit Rat zur Seite stehen wird, wie er es bisher getan hat.
Zitierempfehlung:
Nr. 45. In: Briefe und Akten zur Kirchenpolitik Friedrichs des Weisen und Johanns des Beständigen 1513 bis 1532. Reformation im Kontext frühneuzeitlicher Staatswerdung. Online-Edition: http://bakfj.saw-leipzig.de/print/45 [Datum des Zugriffs: 05.04.2020]
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