[1] Kf. Friedrich schickt Hz. Johann ein neues Buch Martin [Luthers]. [2] Nachschrift: Friedrich will am 27. August nach Altenburg reisen und dort bis zum 3. September bleiben. Johann soll Friedrich mitteilen, wo er ihn besuchen will.

[1] Hochgeborner furst, fruntlicher liber bruder und gefather, e. l. schicke ich alhye eyn buchlein, hadt doctor Martinus itzunder gemacht, dorinn e. l. ffyl selczams dynges fynden werden. Der almechtig got gebe, das eß gudt werde, dan warlichen eß komen dynge an tagk, dye ffyll leuthen verborgen, der almechtig got verleyhe unß armen sundern, das wir da von gebesserdt und nicht geringert werden, ßulchs habe ich e. l. zcu schicken nicht verhalden wellen, dye weylle e. l. begerdt haben, was doctor Martinus mache, e. l. zcu schicken, dan e. l. in alwege fruntlichen zcu dynen, bin ich wyllig.
Zitierempfehlung:
Nr. 1110. In: Briefe und Akten zur Kirchenpolitik Friedrichs des Weisen und Johanns des Beständigen 1513 bis 1532. Reformation im Kontext frühneuzeitlicher Staatswerdung. Online-Edition: https://bakfj.saw-leipzig.de/print/1110 [Datum des Zugriffs: 04.04.2026]
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